28.01.2006 / Rodgau
50-km Ultramarathon des RLT-Rodgau - Wertungslauf zur IAU-50km-Trophy und zum 50km DUV-Cup
Geschrieben von Anette Binder
Ultramarathon im Winter !!?? Wie ist das ?
Der 50km-Lauf in Rodgau der zum siebten mal stattfand, wird in der Ultralaufszene immer wieder positiv erwähnt und gelobt. Durch den Ultraläufer Bertram Wagenblatt vom TSV 05 Rot hatte ich davon erfahren und so entschloss ich mich Mitte Dezember zur Erweiterung meines Winterlaufprogramms an diesem Lauf teilzunehmen.
Am Samstag morgen zog es mich in das 125 km entfernt in Hessen gelegene Rodgau-Dudenhofen. Mit von der Partie waren Erich Krumbacher, Dagmar Gouthier, Silke Börner und mein Gatte Jürgen.
Erich, der am heutigen Tag 51 Jahre alt wurde, hatte genau wie ich die Absicht, diesen besonderen Wettbewerb zu bestreiten. Silke nutzte die Gelegenheit, wie einige Gleichgesinnte auch, zu einem langen Trainingslauf in dem winterlichen Naturschutzgebiet nordwestlich von Darmstadt.
Pünktlich um 10.00 Uhr (Temperatur ?12°C) starteten wir in unsere erste
5-km Runde. Auf Waldwegen musste man 3 km auf Schnee laufen, bevor
2 km auf asphaltiertem, geräumten Untergrund über Felder die Schleife an den Verpflegungsstationen beim Wendepunkt beendeten. In Anbetracht der Bodenverhältnisse wusste jeder nach der ersten Runde, welch kräftezehrender Lauf folgen sollte. Da jedoch von Beginn an der Wettergott es gut mit uns meinte, wurden wir bei windstillen Minusgraden mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Uns bot sich eine traumhafte Winterlandschaft, die wir in den 10 zu absolvierenden Runden genießen durften und uns für manches Zwicken der Muskeln entschädigte.
Zwei Versorgungsstellen im Start-/Zielbereich stellten alles Flüssige und Feste, was man für dieses sportliche Vorhaben brauchte, zur Verfügung.
Der Rennverlauf wurde mit Tragen einer bipchip-Startnummer kontrolliert, denn ab der 3.Runde begann das Überrunden und überrundet werden.
Erich, Silke und ich liefen bis Abschluss der 6.Runde zusammen, wo Silke mit 30 km nach ziemlich genau 3 Stunden ausstieg. Somit unterbot sie stolz ihr Vorhaben um 10 Minuten. Auch Erichs und mein Weg trennten sich bald, da Erich den Ultra ohne große Trainingsläufe absolvierte und ich mich doch gezielter vorbereitet hatte. Zwischenzeitlich begleiteten auch Dagmar und Jürgen uns für eine Runde, was vom Veranstalter aber nicht erwünscht war und vom Hanauer 100 km-Rekordläufer Harry Arndt, hier und heute höchstpersönlich als Streckenposten vor Ort, untersagt wurde.
Insgesamt waren 674 Läufer(innen) vorangemeldet, wobei letztendlich 524 den Weg zum Start an der Gänsbrüh gefunden hatten, was immer noch einen neuen Teilnehmerrekord darstellte. Es finishten insgesamt 361 Teilnehmer(innen) und ich freute mich, sehr zufrieden mit mir selbst, dass ich als 240.Gesamteinläufer nach 4:55:32 h die Ziellinie überschritt. Erich machte sich mit dem erfolgreichen beenden seines 2.Ultralaufes nach 5:22:07 h sein eigenes Geburtstagsgeschenk.
Beim geselligem Beisammensein nach dem Lauf, war der gut deutschsprechende Gesamtsieger Jan Albert Lantink aus Holland, der sein Rennen in einer Zeit von 3:27:23 h beendete, uns ein angenehmer Gesprächspartner.
Ultramarathon im Winter......., ein tolles Erlebnis und vielleicht nächstes Jahr wieder.
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Am Samstag morgen zog es mich in das 125 km entfernt in Hessen gelegene Rodgau-Dudenhofen. Mit von der Partie waren Erich Krumbacher, Dagmar Gouthier, Silke Börner und mein Gatte Jürgen.
Erich, der am heutigen Tag 51 Jahre alt wurde, hatte genau wie ich die Absicht, diesen besonderen Wettbewerb zu bestreiten. Silke nutzte die Gelegenheit, wie einige Gleichgesinnte auch, zu einem langen Trainingslauf in dem winterlichen Naturschutzgebiet nordwestlich von Darmstadt.
Pünktlich um 10.00 Uhr (Temperatur ?12°C) starteten wir in unsere erste
5-km Runde. Auf Waldwegen musste man 3 km auf Schnee laufen, bevor
2 km auf asphaltiertem, geräumten Untergrund über Felder die Schleife an den Verpflegungsstationen beim Wendepunkt beendeten. In Anbetracht der Bodenverhältnisse wusste jeder nach der ersten Runde, welch kräftezehrender Lauf folgen sollte. Da jedoch von Beginn an der Wettergott es gut mit uns meinte, wurden wir bei windstillen Minusgraden mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Uns bot sich eine traumhafte Winterlandschaft, die wir in den 10 zu absolvierenden Runden genießen durften und uns für manches Zwicken der Muskeln entschädigte.
Zwei Versorgungsstellen im Start-/Zielbereich stellten alles Flüssige und Feste, was man für dieses sportliche Vorhaben brauchte, zur Verfügung.
Der Rennverlauf wurde mit Tragen einer bipchip-Startnummer kontrolliert, denn ab der 3.Runde begann das Überrunden und überrundet werden.
Erich, Silke und ich liefen bis Abschluss der 6.Runde zusammen, wo Silke mit 30 km nach ziemlich genau 3 Stunden ausstieg. Somit unterbot sie stolz ihr Vorhaben um 10 Minuten. Auch Erichs und mein Weg trennten sich bald, da Erich den Ultra ohne große Trainingsläufe absolvierte und ich mich doch gezielter vorbereitet hatte. Zwischenzeitlich begleiteten auch Dagmar und Jürgen uns für eine Runde, was vom Veranstalter aber nicht erwünscht war und vom Hanauer 100 km-Rekordläufer Harry Arndt, hier und heute höchstpersönlich als Streckenposten vor Ort, untersagt wurde.
Insgesamt waren 674 Läufer(innen) vorangemeldet, wobei letztendlich 524 den Weg zum Start an der Gänsbrüh gefunden hatten, was immer noch einen neuen Teilnehmerrekord darstellte. Es finishten insgesamt 361 Teilnehmer(innen) und ich freute mich, sehr zufrieden mit mir selbst, dass ich als 240.Gesamteinläufer nach 4:55:32 h die Ziellinie überschritt. Erich machte sich mit dem erfolgreichen beenden seines 2.Ultralaufes nach 5:22:07 h sein eigenes Geburtstagsgeschenk.
Beim geselligem Beisammensein nach dem Lauf, war der gut deutschsprechende Gesamtsieger Jan Albert Lantink aus Holland, der sein Rennen in einer Zeit von 3:27:23 h beendete, uns ein angenehmer Gesprächspartner.
Ultramarathon im Winter......., ein tolles Erlebnis und vielleicht nächstes Jahr wieder.
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